Skip to main content

Was ist WPA (Wi-Fi Protected Acces)?

WPA (Wi-Fi Protected Acces)
Der Begriff WPA ist in letzter Zeit häufiger vorzufinden, da die Angriffe auf die kabellosen Netzwerke zugenommen haben.

Dabei steht der Begriff für ein Sicherheitsprotokoll, welches das kabellose Netzwerk verwaltet und dementsprechend zu schützen ist.

Es gibt mittlerweile schon die zweite Form des Sicherheitsprotokolls, welches als WPA2 bezeichnet wird.

 

Was genau bedeutet aber jetzt der Wi-Fi Protected Acces in der Praxis?

Durch die Nutzung von Smartphones und Tablets wird die kabellose Nutzung des Internets über Wi-Fi immer wichtiger. Doch Du möchtest nicht, dass ein Hacker, der noch nicht einmal viel Ahnung von der Materie haben muss, deine Kommunikation nicht nur abfangen kann, sondern auch einen Zugriff auf Dein Smartphone oder Dein Notebook erlangt.

Deshalb gibt es die WPA Verschlüsselung, die die Kommunikation zwischen Deinem Gerät und dem entsprechenden WLAN Router verschlüsselt und sicherstellt, dass kein Hacker oder keine andere Person unerlaubt Deine Daten oder Deine genutzten Geräte ausspionieren kann.

Eine Auswahl an Wlan Repeatern mit WPA2-Verschlüsselung findest du Hier.

 

Doch wie funktioniert eine Absicherung im WPA Modus?

Der wichtigste Punkt ist hierbei der eigene Router. Heutzutage werden die gängigsten Router schon vom Werk aus mit einer Standard WPA Verschlüsselung ausgeliefert. Dies kannst Du erkennen, wenn Du den Router umdrehst. Dort ist normalerweise ein Aufkleber vorhanden, der die entsprechenden Daten enthält. Neben dem Namen des kabellosen Netzwerks, der sogenannten SSID, ist zudem auch der WPA oder WPA2 Schlüssel aufgedruckt, damit der Wi-Fi Protected Acces auch problemlos genutzt werden kann.

Dazu muss am Smartphone, Rechner oder Tablet nur nach einem verfügbaren WLAN Netzwerk gesucht werden und der entsprechende Name, der als SSID auf dem Aufkleber unterhalb des Routers angebracht ist, wird in der Liste der verfügbaren Netzwerke angezeigt. Dann muss nur noch der entsprechende Schlüssel zur Verschlüsselung eingegeben werden und die Verbindung wird hergestellt.

 

Ein Wi-Fi Protected Acces dient der eigenen Sicherheit

Das eigene kabellose Netzwerk ist durch die Standardeinstellungen des Herstellers schon relativ sicher. Doch Du kannst noch einige weitere Schritte dazu unternehmen, dass auch die meisten Hacker erst gar nicht versuchen, auf Dein kabelloses Netzwerk zugreifen zu wollen. Dazu musst Du nur über einen beliebigen Browser auf die Konfiguration Deines Routers zugreifen und dort einige Einstellungen ändern. Zum einen kannst Du den werksseitig eingestellten WPA oder WPA2 Schlüssel ändern, sodass Du diesen bei Bedarf auch auswendig kennst.

Ein wichtiges Merkmal kann aber auch sein, den Netzwerknamen des kabellosen Netzwerks, die SSID, zu ändern, damit diese nicht mehr den Standardeinstellungen des Werks entspricht. Zudem kannst Du mit einem Klick einstellen, dass der Router seinen Namen nicht mehr jedem offenbart, der eine Suche nach kabellosen Netzwerken durchführt. Dann ist das Hinzufügen eines neuen Gerätes für Dich zwar etwas schwieriger, aber Du kennst den Netzwerknamen und den WPA Schlüssel und kannst die Konfiguration des entsprechenden Gerätes auch manuell vornehmen. Das sind die zwei wichtigsten
Internet Abbildung - Thorben Wengert / pixelio.de

Punkte, die Du beim Erhalt eines neuen Routers vornehmen solltest.

Willst Du noch eine weitere Hürde für potentielle Angreifer einbauen, so kannst Du nur Geräten den Zugriff auf Deinen Router erlauben, die Du zuvor im Konfigurationsmenü freigegeben hast. Das geschieht mittels einer eindeutigen Gerätenummer, der sogenannten MAC-Adresse. Diese ist pro Gerät einmalig und so ist nicht nur die WPA Verschlüsselung eine perfekte Sicherheitsmaßnahme, sondern die zusätzliche Absicherung durch die Freigabe einzelner Geräte schließt nahezu jeden potentiellen Angreifer in die Flucht.

 

Eigene Dateien müssen über einen WPA geschützt sein

Du solltest jedoch darauf achten, dass nicht nur Dein eigenes Netzwerk daheim, sondern auch jede Nutzung eines öffentlichen Netzwerks über eine WPA Verschlüsselung gesichert wird. Denn nur dann verhinderst Du, dass jeder Deine Daten auch in Klarschrift mitprotokollieren und auswerten kann. Zudem solltest Du bei der Nutzung eines öffentlichen WLAN Netzwerkes nicht unbedingt Bankgeschäfte oder andere kritische Dinge erledigen, auch wenn dort eine WPA oder WPA2 Verschlüsselung im Einsatz ist. Denn dort ist die potentielle Gefahr eines Hackerangriffs um einiges höher und deshalb sollten solche kritischen Anwendungen nur von daheim ausgeführt werden. Dies dient Deiner eigenen Sicherheit!

Foto Weltkugel von Thorben Wengert  / pixelio.de


Ähnliche Beiträge